Datenschutzerklärung
Stand: 13.10.2026
Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf dieser Website ist:
JITIS – Jakob IT und Informationssicherheit
Inhaber: Jonas Jakob
Karl-Stieler-Straße 18
93051 Regensburg
Deutschland
Telefon: +49 941 99227246
E-Mail: info@jitis.io
Website: jitis.io
Bei Datenschutzfragen und zur Ausübung Ihrer Rechte können Sie sich unmittelbar an Jonas Jakob wenden.
Überblick
Diese Erklärung betrifft unsere Website, Anfragen, Rückrufwünsche, Vertragswiderrufe, Newsletter und Bewerbungen. Personenbezogene Daten sind beispielsweise Kontaktdaten, IP-Adressen und Kennungen.
Wir verarbeiten Daten nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO: lit. b für Verträge, lit. c für gesetzliche Pflichten, lit. f für berechtigte Interessen und lit. a bei Einwilligung. Endgerätezugriffe richten sich nach § 25 TDDDG.
Hosting, Bereitstellung und Server-Logs
Wir nutzen Cloudflare für Inhaltsauslieferung, Websitebetrieb mit Workers, die D1-Datenbank sowie Medien und Zwischenspeicher in R2. Medien werden unter anderem über media.jitis.io ausgeliefert. Für R2 ist die EU-Jurisdiktion eingestellt; andere Cloudflare-Verarbeitungen können außerhalb der EU stattfinden. Payload dient der Inhalts- und Formularverwaltung.
Cloudflare verarbeitet IP-Adresse, angefragte Adresse, Zeitpunkt, Browser- und Verbindungsdaten. Fehlerausgaben können Vorgangsdaten enthalten. Wir benötigen diese Verarbeitung für Auslieferung, Fehlerbehebung und Missbrauchsabwehr. Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO mit unserem Interesse an einem sicheren, erreichbaren Betrieb; bei Vertragsleistungen zusätzlich lit. b. Technischer Empfänger ist Cloudflare, Inc., USA. Die Vertragszuordnung erläutern wir unter „Empfänger und Auftragsverarbeiter“.
Eigene Betriebs- und Sicherheitsprotokolle löschen wir spätestens nach sieben Tagen ab Entstehung. Bei Sicherheitsvorfällen bleiben benötigte Auszüge bis zum Abschluss der Untersuchung und erforderlicher Rechtsverfahren erhalten. Cloudflare-Netzwerkfehlerberichte fordern wir nicht mehr an; gespeicherte Browseranweisungen können sieben Tage ab letztem Empfang fortwirken.
Für die Einstellungsauswahl ermitteln wir über einen eigenen Endpunkt das Land aus einem Länderheader, ohne GPS-Ortung. Der Dialog erscheint auch bei unbekanntem Land. Personenbezogene API-Antworten und die Newsletter-Bestätigungsseite enthalten Anweisungen gegen Zwischenspeicherung; gespeicherte Vorgangsdaten bleiben davon unberührt.
Einwilligungsverwaltung und lokale Speicherung
Über „Cookie-Einstellungen“ im Seitenfuß können Sie jederzeit Ihre Auswahl ändern. Der Dialog bietet Notwendig, Analyse, Marketing und Funktional sowie Annahme oder Ablehnung aller optionalen Kategorien. Er nennt Google Analytics 4 für Analyse und Google-Ads-Conversion-Messung mit Conversion Linker für Marketing, jeweils über Google Tag Manager; Anbieter ist Google Ireland Limited. „Funktional“ hat derzeit keinen eigenen Dienst und gibt nur Googles Signale für Funktions- und Personalisierungsspeicher frei, wenn Tag Manager wegen Analyse oder Marketing geladen ist. Diese Kategorie allein lädt Tag Manager nicht.
Wir speichern Ihre Auswahl unter cookieConsent lokal im Browser, einschließlich Kategorien, Entscheidungszeit, Informationsversion und gegebenenfalls Land. Die Wiederherstellung ändert den ursprünglichen Zeitpunkt nicht. Ohne automatische Ablaufkontrolle bleibt die Auswahl bis zur Änderung oder Löschung durch Sie beziehungsweise Ihren Browser erhalten. Grundlage der notwendigen Einstellungsverwaltung sind § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG und Art. 6 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit Art. 7 DSGVO, ergänzend unser Interesse an verlässlicher Einstellungsverwaltung nach lit. f.
Zustimmungen ohne Kategorien oder passende Informationsversion aktivieren keine optionalen Dienste. Wir fragen erneut; bis zu Ihrer Entscheidung bleiben Analyse, Marketing und Funktional gesperrt. Gespeicherte Ablehnungen bleiben wirksam.
Die erneute Abfrage erfolgt ohne Vorauswahl optionaler Kategorien. Schlägt das Speichern einer neuen Entscheidung fehl, entfernen wir die bisher gespeicherte Auswahl, damit keine alte Zustimmung fortwirkt.
Widerruf der Einwilligung
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf aufgrund der Einwilligung erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Wenn Sie eine Kategorie abwählen, setzen wir deren Google-Einwilligungssignale auf abgelehnt und beenden die weitere einwilligungsbasierte Erhebung dieser Kategorie. Alle geöffneten Tabs dieser Website übernehmen die Änderung; auch beim Zurückkehren in einen Tab prüfen wir die gespeicherte Auswahl erneut. Beim Entzug von Analyse oder Marketing wird der jeweilige Tab neu geladen, wenn Tag Manager bereits geladen ist. Wählen Sie nur Funktional ab, werden die Signale ohne Neuladen aktualisiert.
Bei jeder Entscheidung, bei der Übernahme geänderter Kategorien aus einem anderen Tab und beim Seitenladen bereinigen wir zugängliche eigene Kennungen entsprechend den abgelehnten Kategorien:
- Ohne Analyse-Einwilligung Cookies, deren Name mit _ga beginnt.
- Ohne Analyse-Einwilligung das Cookie _gid.
- Ohne Analyse-Einwilligung Cookies, deren Name mit _gat beginnt.
- Ohne Analyse-Einwilligung das Cookie _clck aus früheren Clarity-Besuchen.
- Ohne Analyse-Einwilligung das Cookie _clsk aus früheren Clarity-Besuchen.
- Ohne Marketing-Einwilligung Cookies und lokale Speicherkennungen, deren Name mit _gcl beginnt.
- Wenn Analyse oder Marketing abgelehnt ist, Cookies, deren Name mit _gac beginnt.
- Wenn Analyse oder Marketing abgelehnt ist, das Cookie MUID, soweit es als eigenes Cookie zugänglich ist.
Die Bereinigung berücksichtigt die Pfadpräfixe der aufgerufenen Seite und die Domainvarianten. Cookies auf fremden Domains oder ohne JavaScript-Zugriff, insbesondere HttpOnly-Cookies, können wir aus der Seite nicht entfernen. Für noch geöffnete ältere Seiten gilt zusätzlich der Hinweis unter „Frühere Dienste“.
Ihre Auswahl speichern wir nur in Ihrem Browser; von einem Widerruf erfahren wir dadurch nicht automatisch. Beim Entzug einer Kategorie entfernen wir die zugänglichen Kennungen dieser Kategorie in Ihrem Browser; bereits an Google übermittelte Daten werden dadurch nicht gelöscht. GA4-Nutzer- und Ereignisdaten löscht Google nach Ablauf der eingestellten Frist von zwei Monaten im monatlichen Löschlauf; aggregierte Berichte und Google-Ads-Daten sind davon getrennt. Zuordnen können wir übermittelte Daten Ihnen nur über Browserkennungen oder, nach einer Formularanfrage, über deren Vorgangs- und Transaktionskennung. Wenn Sie eine frühere Löschung wünschen, genügt eine formlose Nachricht an info@jitis.io; soweit wir die Daten Ihnen zuordnen können, veranlassen wir dann die Löschung beim Anbieter.
Die Sprache ergibt sich aus dem Seitenpfad; ein Sprachcookie setzen wir nicht. Schriftdateien liefern wir mit der Website aus.
Analyse und Marketing
Google Tag Manager und Einwilligung
Vor Ihrer Einwilligung laden wir keine Google-Skripte. Google Tag Manager GTM-P3WWWPZX laden wir nur, wenn Sie Analyse oder Marketing erlauben, auch bei gespeicherter Auswahl. GA4-Tags starten nur mit Analyse-Einwilligung; Ads-Conversion-Tags nur mit Marketing-Einwilligung für Werbespeicherung und Werbedatennutzung, der Conversion Linker nur mit Marketing-Einwilligung. Ohne Einwilligung in die jeweilige Kategorie starten deren Analyse- oder Werbe-Tags nicht, auch nicht für Messsignale ohne Cookies.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und bei Endgerätezugriffen § 25 Abs. 1 TDDDG. Beim Abruf erhält Google IP-Adresse und Browserdaten.
Google Analytics 4
Wir nutzen GA4 G-4PVG1NMK7X zur Reichweiten- und Nutzungsanalyse. Die erweiterte Messung erfasst Seitenaufrufe einschließlich Verlaufsänderungen, Scrollen, ausgehende Klicks und Downloads; aktivierte Videomessung greift bei geeigneten eingebetteten Videos. Suchbegriffe können aus den URL-Parametern q, s, search, query oder keyword übertragen werden. Automatische Formularinteraktionen werden nicht gemessen.
Nach erfolgreicher Speicherung eines Kontakt- oder Projektformulars senden wir bei Analyse-Einwilligung ein Erfolgsereignis; GA4 verarbeitet es als generate_lead mit Ereignis-, Transaktions- und Formularzuordnung und als Schlüsselereignis. Weitere Kontakt-, Termin- und Aktionsklicks sowie Formularstarts stellen wir der lokalen Messschnittstelle bereit.
Google verarbeitet Seitenadressen, Referrer, Kampagnen, Nutzungszeiten, Geräte-/Browsermerkmale und pseudonyme Nutzer-/Sitzungskennungen; granulare Standort-/Gerätedaten sind weltweit aktiviert. Laut Google speichert GA4 keine IP-Adressen. Die Analyse beruht auf Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Technische Empfänger sind Google-Gesellschaften, einschließlich Google LLC, USA.
Google Signals und nutzerbereitgestellte Daten einschließlich der automatischen Erkennung von Kontaktangaben sind deaktiviert. Die automatische Formularmessung ist ausgeschaltet, auch für Kontakt-, Projekt- und Widerrufsformulare; deren Bearbeitung durch uns bleibt unberührt. GA4 ist weiterhin mit Google Ads verknüpft. Die Freigabe von Analysedaten für Werbezwecke richtet sich nach Ihrer Marketing-Einwilligung.
Weitere Informationen: Erweiterte Messung.
Google Ads und Zuordnung von Anfragen
Wir nutzen Google Ads 16898247270 mit Ihrer Marketing-Einwilligung zur Werbeerfolgsmessung: erfolgreich gespeicherte Lead-Formulare mit Transaktionskennung sowie Klicks auf Telefon- und E-Mail-Links. Ein Klick bestätigt weder Gespräch noch E-Mail-Versand. Für Terminbuchungen haben wir keinen eigenen Ads-Conversion-Tag eingerichtet.
Der Conversion Linker startet nur mit Ihrer Marketing-Einwilligung. Er speichert Werbeklickinformationen aus der Einstiegsadresse in eigenen Cookies und im lokalen Speicher. URL-Passthrough ist deaktiviert; Messkennungen werden nicht mit der früheren Unternehmensdomain verknüpft. Bei Links zu anderen Adressen unter jitis.io kann der Conversion Linker Kennungen an die Zieladresse anhängen. Erweiterte Conversions und die Nutzung nutzerbereitgestellter Kontaktangaben sind nicht aktiviert.
Wir speichern UTM-Kampagnenangaben, Einstiegsseite und gekürzte Herkunftsadresse unter jitisLeadAttribution im Sitzungsspeicher nur bei Analyse- oder Marketingzustimmung, Google-Klickkennungen nur bei Marketingzustimmung. Einträge mit dem Beginn jitisLeadSuccess verhindern doppelte Formularerfolgsmeldungen. Bei Abwahl beider Kategorien entfernen wir diese Zuordnungsdaten, bei Marketingabwahl die Klickkennungen. Der Sitzungsspeicher endet grundsätzlich mit der Tabsitzung, kann durch Browserwiederherstellung aber erhalten bleiben.
Freigegebene Kampagnendaten können mit Kontaktanfragen gespeichert werden. Bearbeitungskontext wie Leistung und Standort ergänzen wir unabhängig davon. Unsere Ereignisfunktion übergibt keine Namen, E-Mail-Adressen oder Nachrichtentexte als solche; Vorgangskennungen bleiben verknüpfbar. Ihre URL-Bereinigung gilt nicht automatisch für Google-Skripte. Rechtsgrundlage der Werbemessung sind Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG. Empfänger sind Google sowie für mitgespeicherte Angaben unsere Formular- und E-Mail-Dienstleister.
Cookies und Aufbewahrung bei Google
- GA4 verwendet Cookies mit dem Beginn _ga zur Nutzer- und Sitzungsunterscheidung. Google nennt standardmäßig zwei Jahre; Chromium begrenzt Cookies auf höchstens 400 Tage. Neue Besuche können die Cookiefrist erneuern.
- Werbemessung verwendet Cookies mit dem Beginn _gcl. Google nennt für diese Conversion-Cookies 90 Tage ab Setzen; erneutes Setzen kann die Frist erneuern.
- Bei Marketing-Einwilligung und Browserunterstützung können Google- und DoubleClick-Cookies genutzt oder gesetzt werden, auch auf Google-Domains. Neue Besuche können Cookiefristen erneuern. Cookiefristen sind von serverseitiger Aufbewahrung getrennt.
Der lokale Conversion-Linker-Speicher hat keine automatische Ablaufzeit; eine Cookiefrist begrenzt ihn nicht. Wir entfernen zugängliche Linker-Kennungen aus dem lokalen Speicher, wenn die Marketing-Einwilligung fehlt oder widerrufen wird, beim Laden jeder Seite und bei jeder Entscheidung.
Google nennt für Ads-Berichte eine Verfügbarkeit von 37 Monaten bei Stunden-/Tages-/Wochenwerten und elf Jahren bei Monats-/Quartals-/Jahreswerten, für Reichweite und Häufigkeit drei Jahre. Das sind Berichtsfristen, keine pauschalen Rohdatenlöschfristen. Sicherheits- und Abrechnungsdaten können laut Google länger erforderlich sein. Ads-Aufbewahrung, Löschgrenzen.
Die Abschaltung von Google Signals und nutzerbereitgestellten Daten löscht bereits erhobene Daten nicht sofort. Nach Google gelten für vorhandene Signals-Daten die kürzere GA4-Frist und für nutzerbereitgestellte Daten die eingestellte Nutzerfrist.
GA4-Nutzer- und Ereignisdaten bewahren wir zwei Monate auf, ohne Fristverlängerung durch neue Aktivitäten. Google löscht abgelaufene Daten laut Anbieter monatlich. Aggregierte Standardberichte, Cookies und Google-Ads-Daten folgen eigenen Regeln.
Einzelheiten: GA4-Aufbewahrung, GA4-Cookies, Werbecookies, Google-Cookiefristen.
Frühere Dienste
Bei neu geladenen Seiten binden wir Microsoft Clarity, Ahrefs Web Analytics und Google reCAPTCHA Enterprise nicht mehr ein. Das beendet keine bereits ausgeführten Skripte in zuvor geöffneten älteren Tabs und löscht keine bereits übermittelten Daten. Bitte laden Sie solche Seiten neu oder schließen Sie sie; ältere Seiten können auch die Übernahme geänderter Einwilligungen noch nicht unterstützen. Die Angaben zu Empfängern, Aufbewahrung und Drittlandübermittlungen gelten für vorhandene personenbezogene Altdaten weiter.
Die Projekte bei Microsoft Clarity und Ahrefs haben wir gelöscht und damit die Löschung der dort gespeicherten Daten veranlasst; den reCAPTCHA-Schlüssel haben wir deaktiviert. Daten, die Anbieter in eigener Verantwortung verarbeiten, unterliegen deren Fristen.
Microsoft Clarity
Bis zum 13. Oktober 2026 nutzten wir Microsoft Clarity mit Analyse-Einwilligung für Sitzungsaufzeichnungen und Heatmaps. Erfasst wurden unter anderem Mausbewegungen, Klicks, Scrollen, Seitenaufbau, sichtbare Inhalte sowie Leistungs- und Fehlerdaten; verfügbare GA4-Nutzer- und Sitzungskennungen wurden zur Verknüpfung der Auswertungen übergeben. Grundlage waren Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 Abs. 1 TDDDG.
Microsoft verarbeitet Clarity-Daten in eigener Verantwortlichkeit. Die Clarity-Bedingungen erlauben auch Dienstverbesserung und Nutzerprofile einschließlich Werbung. US-Verarbeitung ist möglich. Laut Microsoft bleiben reguläre Aufzeichnungen 30 Tage, markierte oder favorisierte Sitzungen sowie Klick- und Heatmapdaten neun Monate ab Erfassung gespeichert; die anschließende Löschung umfasst Backups. Verbleibende Clarity-Cookies entfernen wir bei fehlender Analyse-Einwilligung:
- Das Cookie _clck zur Wiedererkennung und Einstellungsspeicherung hatte eine konfigurierte Laufzeit von 365 Tagen.
- Das Cookie _clsk zur Verbindung von Seitenaufrufen zu einer Sitzung hat laut Microsoft eine Laufzeit von einem Tag ab Schreiben oder Aktualisierung.
Aus früheren Clarity-Besuchen kann außerdem der Sitzungs- und Upload-Token _cltk im Sitzungsspeicher verbleiben. Unsere Einwilligungsbereinigung entfernt diesen Eintrag nicht. Maßgeblich sind die Tabsitzung und eine mögliche Browserwiederherstellung.
Einzelheiten: Clarity-Datenverarbeitung, Cookies, Aufbewahrung.
Ahrefs Web Analytics
Bis Oktober 2026 nutzten wir Ahrefs Web Analytics mit Analyse-Einwilligung. Empfänger war Ahrefs Pte. Ltd., Singapur. Erfasst wurden Seitenaufrufe, vollständige Seitenadressen, Referrer, Seitentitel, Sprache, Bildschirmmaße und Pixeldichte, Linkklicks mit Zieladresse und Tastenzuständen, Formular-Absendeereignisse mit Formularziel sowie Skriptfehler und Stacktraces. Grundlage waren Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und bei entsprechenden Endgerätezugriffen § 25 Abs. 1 TDDDG.
Laut Ahrefs verwendet der Dienst keine Cookies, verwirft rohe IP-Adressen nach Verarbeitung und erzeugt täglich wechselnde pseudonyme Kennungen. Der Anbieter nennt Land-/Stadtableitung, Browserdaten, aggregierte Studien, Produktverbesserung und US-Speicherung. Für die gespeicherten Projektdaten haben wir durch die Projektlöschung die Löschung veranlasst; für Daten in eigener Verantwortung gelten die Aufbewahrungskriterien des Anbieters. Singapur ist nicht vom EU-US Data Privacy Framework erfasst.
Einzelheiten: Ahrefs Web Analytics, Datenschutzhinweise.
Google reCAPTCHA Enterprise
Bis Oktober 2026 nutzten wir Google reCAPTCHA Enterprise zur Missbrauchsabwehr bei Kontakt-, Projekt- und Widerrufsformularen. Beim Übermittlungsversuch wurden Prüftoken, Seitenschlüssel, erwartete Aktion und vorhandene IP-/Browserangaben sowie technische Risikosignale verarbeitet; laut Google wurde dabei das Sicherheitscookie _GRECAPTCHA gesetzt.
Unsere Verarbeitung beruhte auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO mit dem Interesse am Schutz vor automatisierten Angriffen; für unbedingt erforderliche Endgerätezugriffe auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Google Cloud EMEA Limited, Irland, verarbeitete Kundendaten als Auftragsverarbeiter; US-Verarbeitung ist möglich. Für Cloud-Dienstdaten nennt Google überwiegend bis zu 180 Tage, bei konkreten Sicherheitsvorfällen oder gesetzlichen Pflichten länger. Dies ist keine einheitliche Frist für reCAPTCHA-Kundendaten oder dessen Cookie. Einzelheiten: reCAPTCHA-Datenverarbeitung, Cloud-Aufbewahrung.
Kontakt, Formulare und Bewerbungen
Kontakt- und Projektanfragen
Wir verarbeiten Ihre Kontaktangaben, Nachricht und je Formular Anfrageart als Unternehmen oder Privatperson, Firma bei Unternehmensanfragen, Telefonnummer, Projektart, Bedarf, Umfang, Budget, Zeitraum und Herkunftsseite. Daten werden in unserer Datenbank gespeichert und intern per E-Mail übermittelt; einzelne Projektauswahlen erscheinen nur in der internen Nachricht. Beim Projektformular speichern wir auch IP-Adresse und auf höchstens 500 Zeichen gekürzte Browserkennung in der Datenbank; die interne E-Mail enthält diese beiden Angaben nicht. Wir entfernen sie nach 14 Tagen im täglichen Löschlauf.
Das Projektformular speichert den für die Wiederaufnahme erforderlichen Entwurf unter salesFunnelState während der Tabsitzung im Sitzungsspeicher, auch ohne Analyse- oder Marketingzustimmung. Er enthält Schritt, Projektauswahlen, Budget, Plätze, Bedarf, Zeitraum, Name, Anfrageart, gegebenenfalls Firma, E-Mail, Telefon und Nachricht. Bei Formularen mit automatisch vorausgewähltem Projektszenario kann bereits ohne eigene Eingabe ein Entwurf mit Formularzustand und leeren Eingabefeldern entstehen; Ihre Eingaben werden anschließend zur Wiederaufnahme ergänzt. Nach erfolgreicher Übermittlung löschen wir ihn und schreiben ihn nicht erneut. Bei privaten Anfragen ist keine Firmenangabe erforderlich. Es gibt keine eigene Ablaufkontrolle; bei nicht abgeschlossenen Anfragen sind Tabsitzung und mögliche Browserwiederherstellung maßgeblich.
Für Vertragsanbahnung und -bearbeitung gilt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für sonstige Kontakte und Unternehmensansprechpartner lit. f mit unserem Interesse an sachgerechter Bearbeitung. Unbedingt erforderliche Speicherung für gewünschte Formularfunktionen beruht auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Die Bestätigung des Datenschutzhinweises ist keine Werbeeinwilligung.
Elektronisches Widerrufsformular
Bei der Widerrufsfunktion verarbeiten wir Namen, Vertragskennung, gegebenenfalls Vertragsteil, E-Mail-Adresse, Erklärung und Eingangszeit sowie IP-Adresse und auf höchstens 500 Zeichen gekürzte Browserkennung. IP-Adresse und Browserkennung werden nach 14 Tagen im täglichen Löschlauf entfernt. Wir speichern außerdem Prüfsignale zu ausgefülltem verstecktem Feld, zu schneller oder fehlender Prüfung, überschrittenem Ratenlimit, Wartungsbetrieb und Ersatzspeicherung sowie den Zustellstatus von Eingangsbestätigung und interner Meldung.
Gültige Widerrufseingaben nehmen wir auch bei Auffälligkeiten, überschrittenem Ratenlimit und Wartungsbetrieb an; diese Umstände führen nicht zur Ablehnung. Auffälligkeiten prüfen wir persönlich. Schlägt die reguläre Speicherung fehl, erfolgt eine direkte Ersatzspeicherung in der Datenbank. Scheitert auch diese, versuchen wir eine interne Notfall-E-Mail mit Ihren Angaben und zeigen Ihnen den Hinweis, den Widerruf per E-Mail an info@jitis.io zu senden.
Eingangsbestätigung und interne Meldung werden über eine dauerhafte Warteschlange mit getrennten Zustellstatus verarbeitet. Bei unauffälligen Eingaben versuchen wir den Versand sofort, bei auffälligen Eingaben über den regelmäßigen Lauf alle zehn Minuten. Nach Versandfehlern folgen Wiederholungsversuche mit ansteigenden Abständen bis zu 24 Stunden zwischen den Versuchen; nach acht Fehlversuchen wird die Zustellung als fehlgeschlagen markiert und eine interne Alarm-E-Mail versucht. Zur Vermeidung missbräuchlicher Bestätigungsmails begrenzen wir die Bestätigungen auf drei je Adresse in 24 Stunden; weitere werden jeweils um eine Stunde verschoben, nicht verworfen. Eine Zustellung innerhalb von 24 Stunden ist damit nicht garantiert; Ihre gespeicherte Erklärung bleibt von Versandfehlern und Verschiebungen unberührt. Endgültig fehlgeschlagene Bestätigungen meldet das System intern. Diese sowie überfällige Bestätigungen bearbeiten wir persönlich nach und nutzen erforderlichenfalls einen anderen Übermittlungsweg.
Soweit § 356a BGB für den jeweiligen Vertrag gilt, verarbeiten wir die erforderlichen Angaben für die gesetzliche Online-Widerrufsfunktion nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die weitere Rückabwicklung beruht auf lit. b, erforderliche Rechtsnachweise auf lit. f. Ein Widerruf ist auch durch eindeutige Erklärung per E-Mail an info@jitis.io oder Brief möglich; auf die E-Mail-Alternative weisen wir in jedem Schritt hin. Siehe Widerrufsbelehrung.
Bewerbungen
Wir verarbeiten Kontaktdaten, Qualifikation, Werdegang und freiwillig übersandte Unterlagen zur Entscheidung über ein Beschäftigungsverhältnis nach § 26 Abs. 1 und Abs. 8 BDSG in Verbindung mit Art. 88 DSGVO; notwendige Rechtsverteidigung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Newsletter
Wir speichern neue Anmeldungen mit ausdrücklicher Zustimmung zunächst als unbestätigt: E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Name, Sprache, Herkunftspfad, Anforderungszeit, Zustimmungsvermerk, Version des Einwilligungstexts, Status, IP-Adresse und auf höchstens 300 Zeichen gekürzte Browserkennung. Vom Einwilligungstext speichern wir nur die Versionskennung, nicht den Text selbst. Je E-Mail-Adresse führen wir einen Datensatz; eine unveränderliche Ereignishistorie entsteht nicht. Berechtigte Administratoren können Datensätze nach Anmeldung ändern oder löschen.
Sie erhalten eine neutrale Bestätigungsmail mit einem 72 Stunden gültigen Link. Erst der Bestätigungsknopf, nicht der Linkaufruf, aktiviert Ihre Anmeldung. Wir speichern Bestätigungszeit und aktiven Status und lösen die Willkommensmail aus. Eine neue Bestätigungsmail können Sie regulär nach zehn Minuten anfordern, bei Versandfehlern gegebenenfalls früher. Auch eine Wiederanmeldung nach Abmeldung erfordert dieses Verfahren. Regulärer Kampagnenversand ist deaktiviert.
Anmeldung und einwilligungsbasierter Versand beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 7 UWG. Über Abmeldelink oder Nachricht an uns können Sie widerrufen. Die Abmeldung ändert den Status und reduziert den Datensatz auf den unten beschriebenen Sperr- und Verteidigungsnachweis. Den erforderlichen Einwilligungsnachweis führen wir nach Art. 6 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO. Erforderliche Sperr- und Verteidigungsnachweise beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser Interesse ist die Vermeidung unzulässiger Zusendungen und die Verteidigung konkreter Ansprüche.
Frühere Newsletteradressen ohne nachweisbare Einwilligung führen wir als abgemeldet und schließen sie vom Versand aus. Re-Opt-in-Mails versenden wir nicht. Eine neue Anmeldung können Sie selbst über das Bestätigungsverfahren veranlassen. Sperrnachweise folgen der genannten Nachweisfrist.
Die Empfängerauswahl für reguläre Kampagnen berücksichtigt ausschließlich aktive Abonnenten mit Bestätigungsnachweis.
Schutz vor Missbrauch
Kontakt-, Projekt- und Newsletterformulare verwenden ein unsichtbares Prüffeld und eine Mindest-Ausfüllzeit von drei Sekunden. Übertragen wird nur eine Prüfangabe mit Version, verstrichener Zeit und der Angabe, ob das versteckte Feld ausgefüllt wurde; dessen Text wird nicht übertragen. Zusätzlich begrenzen wir Übermittlungen anhand der von Cloudflare bereitgestellten IP-Adresse: Kontakt- und Projektformulare auf jeweils zehn, Newsletteranmeldungen auf fünf pro zehn Minuten. Das Limit gilt je Server-Instanz im Arbeitsspeicher; die Limitdaten werden nicht dauerhaft gespeichert. Soweit Ablehnungen protokolliert werden, enthält der Schutzvermerk nur den Grund, keine IP-Adresse. Die gesonderte Speicherung von Metadaten in angenommenen Vorgängen ist oben beschrieben.
Unser Formularschutz verwendet keine zusätzlichen Drittanbieterdienste und setzt keine Cookies. Er beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO mit unserem Interesse an sicherer Übermittlung und Missbrauchsabwehr; soweit unbedingt erforderliche Endgerätezugriffe stattfinden, auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. reCAPTCHA setzen wir nicht ein. Bei Widerrufen dienen die Prüfungen nur als Hinweise für die Bearbeitung; ein überschrittenes Limit von zehn Übermittlungen je IP-Adresse in zehn Minuten führt dort nicht zur Ablehnung.
E-Mail und Telefon
Wir verarbeiten Kontaktdaten, Nachrichten und benötigte Gesprächsinhalte nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei Vertragskontakten, lit. f mit unserem Interesse an der Beantwortung sonstiger Kommunikation und lit. c bei gesetzlichen Dokumentationspflichten. Website-E-Mails versenden wir über Microsoft 365 mit support@jitis.io als technischem Absender. Microsoft verarbeitet Absender, Empfänger, Inhalt und Zustellungsdaten. Postfächer folgen der Frist des jeweiligen Vorgangs.
Terminbuchung über Microsoft
Wir verlinken Bookings auf outlook.office.com ohne Einbettung. Microsoft und wir verarbeiten eingegebene Termin-/Kontaktdaten zur Organisation. Für unsere Vertragskontakte gilt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sonst lit. f mit unserem Organisationsinteresse. Für Microsofts eigene Verarbeitung gelten dessen Datenschutzhinweise. Termine können Sie auch per E-Mail oder Telefon abstimmen.
Externe Links und soziale Netzwerke
Wir verlinken TeamViewer-Downloads, das gesonderte Kundenportal portal.jitis.io sowie Facebook, Instagram und LinkedIn. Beim Öffnen entstehen Verbindungsdaten beim Zielanbieter. Ein TeamViewer-Download startet keine Fernwartung; diese richtet sich nach dem vereinbarten Auftrag. Die Google-Maps-Adresse steht in strukturierten Unternehmensdaten. Social- und Kartenmodule betten wir nicht ein.
Empfänger und Auftragsverarbeiter
Aktive Empfänger sind Cloudflare für Hosting, Datenbank, Medien und Betriebssicherheit, Google für Tag-Verwaltung und Messung sowie Microsoft für E-Mail und Terminbuchung. Für personenbezogene Altdaten aus früheren Diensten sind außerdem Microsoft für Clarity, Ahrefs für Webanalyse und Google Cloud für reCAPTCHA Empfänger. Behörden und Rechtsberater erhalten Daten bei gesetzlichen Pflichten oder notwendiger Rechtsverfolgung. Payload ist Verwaltungssoftware, kein allein dadurch zusätzlicher Datenempfänger.
Unsere aktiven Vertragspartner sind Cloudflare, Inc., USA, für Hosting, Workers, D1 und R2, Google Ireland Limited, Irland, für Analytics, Ads und Tag Manager sowie Microsoft Ireland Operations Limited, Irland, für Microsoft 365 einschließlich Bookings. Für Cloudflare, Analytics, Tag Manager und Microsoft 365 einschließlich Bookings gelten die vereinbarten Auftragsverarbeitungsbedingungen nach Art. 28 DSGVO. Für Google Ads gelten grundsätzlich Bedingungen zwischen eigenständigen Verantwortlichen; erweiterte Conversions sind nicht aktiviert. Für den früheren Dienst reCAPTCHA war Google Cloud EMEA Limited, Irland, Auftragsverarbeiter; bei Clarity war Microsoft Ireland Operations Limited, Irland, Vertragspartner, und Microsoft verarbeitet Clarity-Daten in eigener Verantwortlichkeit.
Übermittlungen in Drittländer
Bei Google, Cloudflare und Microsoft kann eine Verarbeitung in den USA stattfinden. Übermittlungen an vom EU-US Data Privacy Framework erfasste, aktiv zertifizierte Empfänger beruhen auf Art. 45 DSGVO. Google LLC und Microsoft Corporation sind aktiv zertifiziert; Cloudflare, Inc. ist aktiv mit laufender Rezertifizierungsprüfung. Die Einträge umfassen auch Nichtbeschäftigtendaten.
Für Übermittlungen ohne Angemessenheitsbeschluss sind geeignete Garantien nach Art. 46 DSGVO erforderlich; Analyseeinwilligung ersetzt diese nicht. Für personenbezogene Altdaten bei Ahrefs gelten die Angaben unter „Frühere Dienste“. Informationen über anwendbare Garantien und gegebenenfalls eine Kopie erhalten Sie über unseren Kontakt.
Speicherdauer
Automatische Löschläufe für die Website-Datenbank sind täglich um 02:17 UTC vorgesehen. Sie bearbeiten fällige Datensätze in begrenzten Chargen; bei einer Wartungssperre pausieren sie. Fristablauf und tatsächlicher Löschlauf können deshalb zeitlich auseinanderfallen. Die Warteschlange für Widerrufsbestätigungen läuft auch während dieser Sperre weiter.
Kontakt- und Vertragsunterlagen
Anfragen ohne anschließenden Vertrag löschen wir spätestens sechs Monate nach Bearbeitungsende, bei früherem Zweckwegfall bereits vorher. Gesetzliche Aufbewahrung und Nachweise für konkrete Rechtsstreitigkeiten folgen den gesonderten Regeln.
In der Website-Datenbank löschen wir Kontakt- und Projektanfragen unabhängig vom Ausgang sechs Kalendermonate nach Eingang im täglichen Lauf; Vertragsunterlagen führen wir außerhalb der Website-Datenbank.
Aufbewahrungspflichtige Handels- und Geschäftsbriefe speichern wir sechs Jahre, Buchungsbelege acht, Bücher, Inventare und Abschlüsse zehn Jahre. Die Fristen beginnen am Ende des Empfangs-, Versand- beziehungsweise Entstehungsjahres; für steuerrechtliche Jahresabschlüsse zählt die Aufstellung nach § 147 Abs. 4 AO, bei Anwendung von § 257 Abs. 5 HGB die Feststellung. § 257 HGB gilt zusätzlich bei Kaufmannseigenschaft. Sonstige erforderliche Vertragsnachweise behalten wir nach unserer begründeten Regel grundsätzlich drei Jahre ab Ende des Jahres der abgeschlossenen Vertragsabwicklung; gesetzliche Verjährungsfristen beginnen nach ihren eigenen Voraussetzungen. E-Mails einschließlich gesendeter Nachrichten folgen der Vorgangsfrist. Gesetzliche Verlängerungen und konkrete Rechtsstreitigkeiten bleiben vorbehalten; die Verarbeitung beschränken wir dann auf den Nachweiszweck.
Technische Metadaten
IP-Adresse und Browserkennung entfernen wir nach 14 Tagen aus Formular-, Widerrufs- und Newsletterdatensätzen im täglichen Lauf; die Frist bezieht sich auf die Erhebung, beim Newsletter auf die letzte Bestätigungsanforderung. Fehlt deren Zeitpunkt, verwendet der Löschlauf den letzten Änderungszeitpunkt des Datensatzes. Operative E-Mail- und Exportkopien bereinigen wir nach derselben 14-Tage-Frist. Neue interne Projektanfrage-E-Mails enthalten diese Angaben nicht. Bei dokumentierten Missbrauchs- oder Rechtsfällen bleiben nur benötigte Angaben gesondert bis zur abschließenden Klärung erhalten; sonstige Vorgangsdaten folgen eigenen Fristen.
Newsletter
Unbestätigte Newsletteranmeldungen löschen wir im täglichen Lauf, sobald die letzte Anforderung mehr als 30 Tage zurückliegt, auch wenn die Bestätigungsmail nicht zugestellt werden konnte. Sperrnachweise früherer Abmeldungen löschen wir dabei nicht; ihre Frist bleibt unverändert. Automatische Erinnerungsmails versenden wir nicht.
Fehlt nach einem Versandfehler der Zeitpunkt der Bestätigungsanforderung, verwendet der Löschlauf den letzten Änderungszeitpunkt des Datensatzes.
Während des Bezugs führen wir je E-Mail-Adresse einen Datensatz mit optionalem Namen, Sprache, Herkunftspfad, Version des Einwilligungstexts und den Zeitpunkten von Anmeldung, Bestätigungsanforderung und Bestätigung. Nach einer Abmeldung bleiben als Sperr- und Verteidigungsnachweis nur E-Mail-Adresse, Status, Sprache, Zustimmungsvermerk, Version des Einwilligungstexts, die Zeitpunkte von Anmeldung, Bestätigung und Abmeldung sowie die Kennung des Abmeldelinks; über den Abmeldelink sofort, sonst im nächsten täglichen Lauf. Diesen Nachweis löschen wir im täglichen Lauf nach Ablauf von drei Jahren ab Ende des Abmeldejahres; während einer offenen Wiederanmeldung ruht die Löschung. Erneute Abmeldeaufrufe nach erfolgter Abmeldung verlängern die Frist nicht. Eine nicht bestätigte Wiederanmeldung führen wir im täglichen Lauf, sobald die letzte Anforderung mehr als 30 Tage zurückliegt, auf diesen Nachweis zurück, ohne die Frist zu ändern; meldet sich die Person in dieser Zeit erneut ab, beginnt die Frist neu. Sprache und Textversion stammen nach einer unbestätigten Wiederanmeldung aus der letzten Anmeldung. Eine bestätigte Wiederanmeldung ersetzt den Nachweis; frühere Bezugszeiträume bewahren wir nicht auf. Frühere Adressen ohne Bestätigungsnachweis führen wir nach der Umstellung nur noch als Sperrnachweis; fehlt ein Abmeldezeitpunkt, beginnt die Frist mit der Umstellung. Bei früherem Zweckwegfall löschen wir früher; für konkrete Rechtsstreitigkeiten benötigte Nachweise bewahren wir bis zu deren Abschluss gesondert auf.
Vertragswiderrufe und Bewerbungen
Nur aufbewahrungspflichtige Teile von Widerrufserklärungen und Eingangsbestätigungen speichern wir als Geschäftsbriefe sechs Jahre ab Ende des Empfangs- beziehungsweise Versandjahres; Rückzahlungsbelege acht Jahre ab Ende ihres Entstehungsjahres. § 356a BGB begründet keine eigene Sechsjahresfrist. Sonstige erforderliche Rechtsnachweise löschen wir grundsätzlich drei Jahre nach Ende des Jahres der abgeschlossenen Rückabwicklung, zwecklose Zusatzdaten früher; IP-Adresse und Browserkennung nach 14 Tagen.
Widerrufserklärungen werden nicht automatisch gelöscht; wir bereinigen sie selbst nach diesen Fristen. Nur IP-Adresse und Browserkennung werden automatisch im täglichen Lauf entfernt.
Bewerbungsunterlagen löschen wir spätestens sechs Monate nach Zugang der Absage, bei anderem Verfahrensabschluss nach dessen dokumentiertem Zeitpunkt. Bei Einstellung übernehmen wir nur erforderliche Unterlagen. Für konkrete Rechtsstreitigkeiten benötigte Nachweise bleiben bis zum abschließenden Ende gesperrt erhalten.
Weitere Anbieter- und Speicherfristen
Eigene Kopien von Ads-Auswertungen löschen wir spätestens 90 Tage nach Erstellung. Anbieterfristen für Berichte sind keine Zusage, dass sämtliche personenbezogenen Rohdaten dann gelöscht sind. Weitere Aufbewahrung beschränken wir auf erforderliche Abrechnung, die Klärung konkreter Sicherheitsvorfälle oder gesetzliche Nachweise bis zum jeweiligen Zweckende beziehungsweise Ablauf der einschlägigen Pflicht.
Sicherungskopien
Wir nutzen Cloudflare D1 im kostenpflichtigen Workers-Tarif mit einem Wiederherstellungsfenster von 30 Tagen. Zusätzliche von uns verwaltete Datenbanksicherungen löschen wir spätestens nach 30 Tagen. Sicherungen dienen ausschließlich der Wiederherstellung; bereits fällige Löschungen führen wir vor erneuter regulärer Nutzung nach. Für aus dem Ordner Gelöschte Elemente entfernte Nachrichten ist in Microsoft 365 eine Wiederherstellungsfrist von 14 Tagen eingestellt. Gesetzlich erforderliche oder für konkrete Rechtsstreitigkeiten gesperrte Unterlagen folgen ihren gesonderten Aufbewahrungsregeln.
Nach Wegfall von Zweck und Aufbewahrungspflichten löschen wir personenbezogene Daten. Bei begründeter weiterer Aufbewahrung beschränken wir die Verarbeitung auf den betreffenden Zweck.
Ihre Rechte
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen haben Sie folgende Rechte:
- Auskunft und Kopie nach Art. 15 DSGVO.
- Berichtigung und Vervollständigung nach Art. 16 DSGVO.
- Löschung nach Art. 17 und Einschränkung nach Art. 18 DSGVO.
- Information über Empfänger von Berichtigungen, Löschungen oder Einschränkungen nach Art. 19 DSGVO.
- Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO bei automatisierter Verarbeitung aufgrund einer Einwilligung oder eines Vertrags.
- Widerspruch nach Art. 21 und Einwilligungswiderruf nach Art. 7 Abs. 3 DSGVO für die Zukunft.
- Beschwerde nach Art. 77 DSGVO, insbesondere bei der Aufsicht am Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder Ort des vermuteten Verstoßes.
Für nicht-öffentliche Stellen in Bayern ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht zuständig:
Besucheranschrift: Promenade 18, 91522 Ansbach, Deutschland
Postanschrift: Postfach 1349, 91504 Ansbach, Deutschland
Website und Beschwerdezugang: BayLDA
Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO
Sie können aus Gründen Ihrer besonderen Situation jederzeit gegen eine Verarbeitung aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO Widerspruch einlegen, einschließlich darauf gestützten Profilings. Wir verarbeiten dann nicht weiter, außer bei nachgewiesenen zwingenden schutzwürdigen Gründen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Gegen Direktwerbung einschließlich damit verbundenen Profilings können Sie jederzeit ohne besondere Begründung widersprechen; dafür verarbeiten wir Ihre Daten anschließend nicht mehr.
Automatisierte Prüfungen und Bereitstellung von Daten
Unser Formularschutz lehnt Kontakt-, Projekt- und Newsletterübermittlungen automatisch ab, wenn das versteckte Prüffeld ausgefüllt ist, weniger als drei Sekunden verstrichen sind, die Prüfangabe fehlt oder ungültig ist oder das jeweilige Ratenlimit überschritten wird. Vertragswiderrufe werden aus diesen Gründen nie abgelehnt. Sie können uns jederzeit über info@jitis.io erreichen, eine persönliche Prüfung verlangen, Ihren Standpunkt darlegen und die Ablehnung anfechten.
Sie müssen unsere Kontaktformulare nicht nutzen. Das Projektformular verlangt Name, E-Mail-Adresse, Anfrageart als Unternehmen oder Privatperson, Bestätigung des Datenschutzhinweises und je Szenario Projektauswahlen einschließlich erforderlicher Angaben zu Bedarf, Umfang und Zeitraum. Bei Unternehmensanfragen verlangen wir die Firma; bei privaten Anfragen ist sie nicht erforderlich. Budget und Telefonnummer sind optional. Ohne Pflichtangaben wird das Formular nicht übermittelt. Andere Formulare kennzeichnen ihre Pflichtfelder.
Online-Widerrufe erfordern Name, Vertragszuordnung und Bestätigungs-E-Mail; der Vertragsteil ist optional. Eindeutige Erklärungen auf anderem Weg bleiben möglich. Ohne erreichbare Kontaktdaten können wir regelmäßig nicht antworten. Analyse, Marketing und Newsletter sind freiwillig und keine Voraussetzung einer Kontaktaufnahme.
Stand
- Oktober 2026.